Hike & Fly Bällenhöchst-Interlaken

Am 20. Juli 2022 steht bereits das nächste Hike&Fly-Abenteuer auf dem Premium-Paket-Programm. Diesmal sind die Wetterbedingungen anspruchsvoller. Es gilt, Gewitterzellen im Auge zu behalten, früh unterwegs zu sein, rollend zu planen und flexibel zu bleiben. Bereits um 7 Uhr morgens treffen wir uns bei Christoph zu Hause und studieren den Regen-Radar. Unser heutiger Grob-Plan: ein Hike&Fly ab Sulwald, mit Abflug in der Nähe des Bällenhöchst und Landung in Interlaken bevor die Gewitter die Windsysteme durcheinanderbringen. Los geht’s! Wir besichtigen zusätzlich zum Landeplatz im Lehn auch den Not-Landeplatz bei der REGA-Basis in Matten, denn man weiss ja nie… Das «schnuckelige Isenfluh-Bähnli» führt uns dann schon mal auf das 1’520 m.ü.M. gelegene Sulwald hoch. Von hier geht es zu Fuss durch Wald und später über Alpwiesen weiter. Bei Sulsseewli studieren wir die Wolken, Windverhältnisse und den Regenradar. Wir spielen auf Zeit, nehmen gemütlich ein Znüni am See und lassen die Gewitterwolke beim Niesen wegziehen. Unsere Taktik geht auf: Auf der 1’998 m.ü.M. gelegenen Bällefurgge sind die Startverhältnisse perfekt. Also keine Zeit verlieren und ab in die Luft! Christoph und Sabrina machen die Vorhut und weisen uns mit dem Tandem-Schirm den Weg. Veronique «lässt nichts anbrennen» und ist kurz darauf auch in der Luft. Ich mache den Schluss. Ein paar Thermikkreise in Startplatznähe und schon gleiten wir in sicherer Distanz zum Därligengrat-Lee in Richtung Wilderswil. Wunderschön die Vogelperspektive auf Interlaken und den Brienzersee! Auf Höhe des Rugen fliegen wir in den «strammen» Gegenwind. Auch voll beschleunigt habe ich mit meinem Bergschirm kaum mehr Vorwärtsfahrt. Auch Veronique hängt wie angepinnt vor mir in der Luft. Also Planänderung: Wir kehren um und landen beim Flugplatz Matten. Gut hat uns Christoph vorgängig die dort geltenden Landeregeln erklärt. Nach Pizza und Tiramisu nehmen wir ein erfrischendes Bad im Thunersee. Bedrohliche grau-gelbe Gewitterwolken türmen sich vor uns auf. Die Schaumkronen auf dem See werden immer grösser. Beim nachfolgenden heftigen Hagel-Beschuss sitzen wir zum Glück bereits in unseren Autos und schleichen mit 20 km/h auf der Schnellstrasse durch den Gewittersturm. Gut sind wir bereit frühmorgens losgezogen und haben gut geplant! Das Ruhigwetterfenster haben wir perfekt für einen wunderbaren und lehrreichen Flug genutzt. Klasse! Ein grosses Merci an Christoph und die Flugbasis!

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