Sieben Tage, sieben Flugtage
Sieben Tage unterwegs, sieben Tage in der Luft. Unsere Flugreise nach Castelluccio war auch dieses Jahr eine Reise voller unterschiedlicher Flugerlebnisse – und nicht nur das Wetter hat für Abwechslung gesorgt.
Schon auf dem Weg nach Mittelitalien haben wir verschiedene Fluggebiete genutzt. Von Laveno am Lago Maggiore ging es weiter nach Sarnano, wo uns thermische Bedingungen erwarteten. Später führte die Rückreise über Carrara, mit einem Flug vor der eindrücklichen Kulisse der riesigen Marmorsteinbrüche und der nahen Mittelmeerküste.
Castelluccio – jeden Tag ein anderes Flugerlebnis
In Castelluccio selbst zeigte sich einmal mehr, wie abwechslungsreich das Fliegen auf der Hochebene sein kann.
Die frühen Stunden gehörten den ruhigeren Flügen und dem Soaring. Später baute sich die Thermik auf und sorgte am Nachmittag für kräftige Aufwinde und lange Flüge. Gegen Abend wurde es wieder ruhiger, gleichzeitig blieb die Möglichkeit, entlang der Hänge zu drehen und den Flug bis in die Abendstunden auszudehnen.
Und manchmal kommt es anders als geplant.
Eine klassische Bodenhandling-Session entwickelte sich beispielsweise zu einem unerwartet langen Soaring-Flug. Was am unteren Rand des Plateaus begann, führte uns immer weiter nach oben – bis über die Gipfel von Castelluccio. Aus ein paar Übungen am Boden wurden Stunden in der Luft.
Genau solche Momente bleiben von einer Reise besonders in Erinnerung.
Wenn der Wind eine andere Richtung vorgibt
Nicht jeder Tag lässt sich im Voraus planen. Wenn der Wind in Castelluccio nicht passte, suchten wir nach einer Alternative.
So ging es für einen Flugtag nach L’Aquila. Ein anderes Fluggebiet, eine andere Landschaft und wieder ganz andere Eindrücke aus der Luft.
Das gehört für uns zu einer Reise durch Italien dazu: unterwegs sein, die Wetterentwicklung beobachten und dort fliegen, wo die Bedingungen passen.
Von den Bergen bis zum Mittelmeer
Auch die Flüge auf der Strecke waren Teil des Erlebnisses.
Sarnano bot thermisches Fliegen in einer eindrücklichen Berglandschaft. Auf dem Rückweg wartete mit Carrara nochmals ein ganz besonderer Flug. Unter uns die gewaltigen Marmorsteinbrüche, rundherum die Berge und schliesslich der Blick bis zum Mittelmeer.
So entstand eine Reise, die weit über das eigentliche Ziel Castelluccio hinausging.
Eine Woche, die bleibt
Sieben Tage, sieben Flugtage – mit ruhigem Gleitflug am Morgen, Thermik am Nachmittag, Soaring am Abend und sogar Flügen bis zum Sonnenuntergang.
Dazwischen italienische Landschaften, neue Fluggebiete, lange Tage unterwegs und natürlich die gemeinsamen Abende.



